Der Kampf Mann gegen Mann oder Frau gegen Mann oder.... ist schon fast so alt, wie die Geschichte selbst. Immer und immer wieder wurden Konflikte mit Gewalt gelöst. Daraus entstand das Bedürfnis nach Menschen, die ihr Leben dem Kampf widmeten. Waren es am Anfang wohl Stammeskrieger die ihr eigenes Volk schützten, gipfelten diese Gruppen von Menschen im mittelalterlichen Europa zu den elitären und professionellen Kriegern- den Rittern. |
Der Kampf mit dem Schwert ist kein roher, gewalttätiger Schlagabtausch - na gut; doch schon, aber eben noch viel mehr...;-) aber er war kein Schild-Schwert-Gedängel und auch kein minutenlanges Herumgefuchtel! | Der Kampf mit dem Schwert faszinierte und fasziniert auch heute noch viele Menschen. Leider sind da zuviele Möchtegern- Wochenend-Ritter dabei, die wirklich keinerlei Ahnung von einem Kampf überhaupt besitzen. |
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Schwertfechten war ein Kampf auf Leben und Tod! Ein Kampf ohne Regeln! Hiebe, Stiche, Schnitte, das Ringen sowie Faustschläge, Knaufschläge und Würfe sind nur einige der Techniken dieser alten Kampfkunst - die wie jede KK auch nur ein Ziel hatte: Das schnellstmöglichste Überwinden des Gegner. |
Diese Kampfkunst, die heutzutage als historisches Schwertfechten bekannt ist, lehrte nicht nur den Umgang mit dem Schwert, sondern war ein ganzheitliches KK-System. Ring- & Faustkampf, Dolch und Messer, Schwert mit einer Hand (dann meist mit kleinerem Rundschild dem sog( Buckler ) geführt. Und das Lange Schwert für beide Hände, manchmal auch Langwaffen wie Kriegshämmer und Hellebarden wurden unterrichtet. |
| | Zusätzlich wurde noch im Bloßfechten (d.h. keinerlei Rüstung, z.B. gerichtlicher Zweikampf oder sportlicher Zweck im 16.JH ) und |
| | im Harnischfechten (in voller Platte-fast keine Trefferflächen), z.B. im Krieg oder bei gerichtlichen Zweikämpfen bei Adeligen unterschieden. Diese Art des Kampfes unterscheidet sich grundlegend von der allgemein angenommenen! |